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Herz-Ultraschall über die Speiseröhre (transoesophageale Echokardiographie)

Gelegentlich reicht die Ultraschalluntersuchung des Herzens über die Brustwand nicht aus, weil vielleicht ein Detail oder ein bestimmter Abschnitt des Herzens und der Klappen nicht eingesehen werden kann. Trotzdem kann es sehr wichtig sein, diese Details zu erkennen, um eine fundierte Diagnose stellen und eine gute Therapie einleiten zu können.

In einem solchen Fall kann das Herz von der Speiseröhre aus betrachtet werden. Hier liegen nur wenige Millimeter Gewebe zwischen dem Schallkopf und dem Herzen, so dass alle Strukturen besonders deutlich erkennbar sind.

Hierfür wird nach ausführlicher Aufklärung und Risikoabwägung eine Rachenanaesthesie (Betäubung der Rachenschleimhaut) vorgenommen. Wenn Sie im Hals nahezu nichts mehr spüren, kann der Untersucher eine Sonde bis hinter das Herz schieben, ähnlich wie bei einer Magenspiegelung, wobei die eingesetzte Sonde etwas kleiner ist.

Die Untersuchung dauert dann nur noch wenige Minuten und ist zu keinem Zeitpunkt schmerzhaft. Lediglich ein gewisser Druckschmerz kann im Hals und Rachen auftreten. Ebenso können Sie danach noch geringe Schluckstörungen wegen der Rachenbetäubung haben und sollten noch weitere zwei Stunden keine Getränke und Speisen zu sich nehmen, bis Sie Ihre Zunge wieder voll spüren.

Einschränkungen im Straßenverkehr oder bei sonstigen Verrichtungen sind keine gegeben, es sei denn Sie wünschen ein beruhigendes und schlafförderndes Medikament. Dann dürfen Sie für 24 Stunden nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen und müssen eine Begleitperson zur Untersuchung mitbringen.

Zu dieser Untersuchung kommen Sie bitte nüchtern, d. h. Sie dürfen sechs Stunden vor der Untersuchung weder Getränke noch feste Speisen zu sich nehmen, keine Kaugummis o. ä. kauen und auch nicht Rauchen. Bei Nichtbeachtung kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden, da dann ein erhöhtes Risiko für eine Aspiration (Verschlucken von Magensaft) vorliegt, was zu schweren Lungenentzündungen führen könnte.