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Belastungs-EKG (Ergometrie)

Neben der Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind die diagnostischen Möglichkeiten des Belastungs-EKG die Erkennung und Quantifizierung belastungsabhängiger Herz-Kreislauf- oder Herzrhythmusstörungen. Eingesetzt wird die Untersuchung zur

  • Diagnostik, Risikobeurteilung und Prognose einer koronaren Herzkrankheit (artherosklerotisch veränderte und verengte Herzkrangefäße)
  • nach Myokardinfarkt
  • bei asymptomatischen Patienten ohne bekannte koronare Herzkrankheit
  • vor und nach Revaskularisation (Wiederherstellung der Durchblutung durch eine Stent-Implantation, oder Bypass Operation)
  • bei Klappenfehlern
  • bei Rhythmusstörungen

Nicht eingesetzt werden darf diese Untersuchungsmethode bei akuten Erkrankungen oder bekannten schweren Veränderungen des Herzkreislaufsystems.

Nach kurzer Aufklärung und Besprechung setzt sich der Patient mit freiem Oberkörper auf ein Fahrrad oder begibt sich auf ein Laufband. Dann werden EKG-Elektroden (evtl. Rasur) und eine Blutdruck-Manschette angebracht, die während der gesamten Untersuchung EKG-Veränderungen oder Blutdruckschwankungen registrieren. Die Belastung wird je nach Alter, Geschlecht und Vor-, Begleiterkrankungen bei 25 bzw. 50 Watt begonnen. Es erfolgt dann eine zügige Steigerung der Belastung in drei bis vier Stufen von jeweils 3 min bis zum Erreichen von definierten, objektiven oder subjektiven Abbruchkriterien; angestrebt wird eine maximale Ausbelastung (d.h. die zu erwartende Herzfrequenz in Abhängigkeit vom Alter sollte erreicht werden).

Bei Auftreten von Beschwerden, deutlichen EKG-Veränderungen, Blutdruckschwankungen oder Herzrhythmusstörungen, wird die Untersuchung sofort abgebrochen. Während der Untersuchung ist stets ein Arzt zugegen. Die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Ergometrie ohne Komplikationen dauert ca. 30 min pro Patient. Eine Gabe von Medikamenten ist nicht vorgesehen, nur im Fall von Beschwerden muss gegebenenfalls direkt behandelt werden.